Wer bin ich?

Das ist eine gute Frage und sie ist verbal schwierig oder gar nicht zu beantworten.

Ich könnte berichten, was ich denke.... doch bin ich nicht meine Gedanken.

Oder ich könnte (und werde) berichten, was ich für Hobbys habe... doch bin ich nicht meine Hobbys.

Ich könnte über meine Beziehungen berichten, doch bin ich nicht meine Beziehungen.

Ihr seht, es ist nicht leicht zu sagen, wer man ist.... doch wir können auch einfach nur sein und übergehen das Beschreiben, wer man ist.

Was ich liebe und mag, könnt Ihr gerne den Seiten hier entnehmen...

Mich damit zu beschäftigen, was ich NICHT mag, ist für mich übrigens Zeitverschwendung, es sei denn, ich mache es um mehr über mich zu lernen und es in meinem in Arbeit befindliches Buch zu schreiben.

Was ist mir wichtig?

Ich schätze ehrliche und authentische Menschen sehr.

Wer jetzt denkt "klar, wollen wir doch alle", kann vielleicht mal heineinfühlen, wieviel Ehrlichkeit er wirklich erträgt. Bevorzugen wir vielleicht eher nur bei den angenehmen Dingen des Lebens ehrliche Meinungen?
Doch gerade, wenn sie unserem Verstand momentan nicht so sehr passen, sind genau diese ehrlichen Worte die wahren Geschenke.

Allerdings meine ich damit NICHT, andere Menschen UNGEFRAGT einfach zu kritisieren oder sie gar zu demontieren! Zu fragen, ob jemand Deine Wahrheit hören mag, ist eine Frage des Respekts und der Wertschätzung, welche wir uns sicherlich alle wünschen.

Mein Credo ist es, mir selbst gegenüber so ehrlich wie möglich zu sein... was dann auch im Außen automatisch der Fall ist, auch wenn es mir von meinem Gegenüber  mögicherweise nicht mit Sympathie honoriert wird.

Ich behaupte übrigens nicht, dass ich all diese Dinge, an welche ich glaube und auch praktiziere, selbst auch immer umsetzen kann. Immer wieder "ertappe" ich mich dabei, wie mir eine Bemerkung raus rutsch, welche ich nicht aussprechen wollte. Es passiert einfach und oft ärgere ich mich dann auch über mich, was ebenso ein Zeichen dafür ist, dass ich lediglich so weit bin, wie ich eben bin.